Virale Musik

Ein paar iPhones machen Musik und zwar ganz allein – fast.
Hat wohl recht viel mit künstlicher “Intelligenz” zu tun. In Ermangelung mehrerer Endgräte muss ich leider auf einen versuch verzichten. Interessant ist die Idee einer verteilten Intelligenz allemal.
bacterialorchestra.com

The Unplugged

Ein Buch über die Möglichkeiten auch ohne Computer Graphical User Interfaces zu entwerfen.
Ein Probekapitel gibt es als PDF-Leseprobe unter http://www.guimags.com/unplugged/

Das erste Kapitel liest sich recht gut. Prägnant und verständlich geschrieben. Der erste Eindruck: es handelt sich beim Unpluggen um eine Art SCRUM-Projektmanagement. Aber da liege ich vermutliuch nicht ganz richtig. Diesbezüglich kann aber das erste Kapitel nicht gänzlich Aufklärung leisten.
Inhaltlich ist es eine gute verpackte Zusammenfassung von Bekanntem: “a development process is a long series of changes” und z.T. auch  “Binsenweisheiten”: “CHANGES THAT ARE MADE EARLY IN THE PROCESS COST LESS THAN CHANGES MADE LATER ON”.
Aber auch Folgerungen, die gut verständlich dargelegt werden: “LATE CHANGES CAUSE MANY MORE LATE CHANGES”.
Das erste Kapitel macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Die Auflösung wie denn nun die “early changes” realisierbar sind bleibt spannend. Muss ich wohl das gesamte Buch lesen: “Now it’s time to get practical.”

PS: die Videos sind sehenswert. ;-)

see conference #4

… die Videos der see conference #4 sind online. Ich war leider selbst nicht dort, aber auch die Videos sind sehr sehenswert.
Mit Hilfe des Flash Video Downloaders für Mac kann man die Videos auch wunderbar unterwegs ansehen, bspw. im Zug.

Mit der folgenden Auflistung ist ein Download aller Filme nahezu automatisch möglich. Einfach kopieren und in eine neue Datei einfügen und mit dem FVD2 öffnen.

[Update 130308] Leider sind die Videos nicht mehr online. Aber noch auf meiner Festplatte irgendwo …

Getting Things Done

Um Projekte und “todo’s” zu organisieren ist heutzutage ein kleines Tool nötig. Es sei denn, man zieht die Zettelkasten-Variante vor. Falls nicht, gibt es zwei geniale digitale Alternativen:
1) für alle Mac-User: iGTD
2) für nahezu jede Plattform: TiddlyWiki

Die zweite Alternative hatte ich längere Zeit im Einsatz. Durch die Ausführung in einer HTML-Datei (inklusive CSS und jeder Menge JavaScript) gibt es ein paar Vorteile (beliebige Plattform, keine extra Applikation, sehr klein), aber eben auch Einschränkungen (keine Shortcuts, mangelnde Übersichtlichkeit). Deshalb bin ich mit iGTD für den Moment sehr zufrieden. Vor allem die Integration in den Workflow und das Betriebsystem ist Spitze. Und für mich als Shortcut-Fan sind die Tastenkürzel eine wahre Freude. TiddlyWiki verwende ich ab nun für die Verwaltung von Codeschnipseln.

i robot

Am Freitag Abend erfreute ein extrem cooler Will Smith und eine sehr lange Audi-Werbung im bunten werbeunterbrochenen Free-TV das Auge des werten Betrachters. Leider ist dieser Film totaler Schrott … (Vorsicht: subjektiv!)
Science Fiction ist ja schon serh unterhaltsam, aber so? In der Zukunft wird man sicher mit Computern in irgendeiner Form kommunizieren müssen. Wenn aber dann in einem SF jeglicher Ansatz der Gestaltung von Interaktion fehlt, wundert man sich schon ein wenig. Aber wie hat Bruce Sterling auf dem Innovationsforum sinngemäß gesagt: ‘die Mensch-Maschine-Schnittstellen, die sich Science Fiction Autoren ausdenken, sind ohnehin totaler Quatsch’.

Nicht angucken! Niemals.

Innovationsforum Interaktionsdesign

Am letzten Wochenende im März fand zum ersten Mal das Innovationsforum Interaktionsdesign in Potsdam statt.
Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung päsentierte sich der Zuhörerschaft eine sehr professionelle Veranstaltung mit interessanten Vorträgen und Gesprächen. Das Corporate Design vom Berliner Gestaltungsbüro formdusche war exzellent durchgestaltet.

Als Redner waren u.a. Bill Moddrgie (IDEO), Bernard Kerr (Yahoo!) und Gesche Joost (T-Labs) geladen, deren Vorträge – bis auf ein paar wenige Ausnahmen – nicht nur mit der ohnehin oftmals bekannten täglichen Arbeit des Referenten zu tun hatten, sondern interessante Einblicke in die Forschungsarbeit und zu den Hintergründen gewährten.
Aber gerade die nahezu fachfremden Redner wie Tim Edler von realities:united und insbesondere Bruce Sterling bereicherten die Diskussion um das Interaktionsdesign massgeblich.

Man darf gespannt sein, ob und in welcher Form es im nächsten Jahr ein Fortsetzung geben wird. Hoffentlich bleibt es nicht nur bei dieser einen Veranstaltung.