Archive for April, 2007

Getting Things Done

Um Projekte und “todo’s” zu organisieren ist heutzutage ein kleines Tool nötig. Es sei denn, man zieht die Zettelkasten-Variante vor. Falls nicht, gibt es zwei geniale digitale Alternativen: 1) für alle Mac-User: iGTD 2) für nahezu jede Plattform: TiddlyWiki

Die zweite Alternative hatte ich längere Zeit im Einsatz. Durch die Ausführung in einer HTML-Datei (inklusive CSS und jeder Menge JavaScript) gibt es ein paar Vorteile (beliebige Plattform, keine extra Applikation, sehr klein), aber eben auch Einschränkungen (keine Shortcuts, mangelnde Übersichtlichkeit). Deshalb bin ich mit iGTD für den Moment sehr zufrieden. Vor allem die Integration in den Workflow und das Betriebsystem ist Spitze. Und für mich als Shortcut-Fan sind die Tastenkürzel eine wahre Freude. TiddlyWiki verwende ich ab nun für die Verwaltung von Codeschnipseln.

i robot

Am Freitag Abend erfreute ein extrem cooler Will Smith und eine sehr lange Audi-Werbung im bunten werbeunterbrochenen Free-TV das Auge des werten Betrachters. Leider ist dieser Film totaler Schrott … (Vorsicht: subjektiv!) Science Fiction ist ja schon serh unterhaltsam, aber so? In der Zukunft wird man sicher mit Computern in irgendeiner Form kommunizieren müssen. Wenn aber dann in einem SF jeglicher Ansatz der Gestaltung von Interaktion fehlt, wundert man sich schon ein wenig. Aber wie hat Bruce Sterling auf dem Innovationsforum sinngemäß gesagt: ‘die Mensch-Maschine-Schnittstellen, die sich Science Fiction Autoren ausdenken, sind ohnehin totaler Quatsch’.

Nicht angucken! Niemals.

Innovationsforum Interaktionsdesign

Am letzten Wochenende im März fand zum ersten Mal das Innovationsforum Interaktionsdesign in Potsdam statt. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung päsentierte sich der Zuhörerschaft eine sehr professionelle Veranstaltung mit interessanten Vorträgen und Gesprächen. Das Corporate Design vom Berliner Gestaltungsbüro formdusche war exzellent durchgestaltet.

Als Redner waren u.a. Bill Moddrgie (IDEO), Bernard Kerr (Yahoo!) und Gesche Joost (T-Labs) geladen, deren Vorträge – bis auf ein paar wenige Ausnahmen – nicht nur mit der ohnehin oftmals bekannten täglichen Arbeit des Referenten zu tun hatten, sondern interessante Einblicke in die Forschungsarbeit und zu den Hintergründen gewährten. Aber gerade die nahezu fachfremden Redner wie Tim Edler von realities:united und insbesondere Bruce Sterling bereicherten die Diskussion um das Interaktionsdesign massgeblich.

Man darf gespannt sein, ob und in welcher Form es im nächsten Jahr ein Fortsetzung geben wird. Hoffentlich bleibt es nicht nur bei dieser einen Veranstaltung.